Firmengeschichte

2017 beginnen wir mit der Neuordnung unserer Werkstatt. Intensive Planungen sind vorausgegangen; die Umsetzung läuft parallel zur Fertigung und wird Stück für Stück vollzogen.

Der neue Langdreher mit 8 Achsen, Hochdruckkühlung und High Speed Frässpindel bis 60.000 U/min hat dadurch auch seinen Platz gefunden. Mit unserer "Tanja" können wir der steigenden Nachfrage nach Präzistionsbauteilen stets gerecht werden.

Die Beleuchtung im Betrieb wurde komplett auf LED umgestellt - Nach dem Motto "langlebig, kostenbewusst und umweltschonend! Eine eingesparte Kilowattstunde ist sogar noch besser als eine regenerativ erzeugte Kilowattstunde."

2015 haben wir unseren Maschinenpark um einen Langdrehautomaten mit 6 Achsen erweitert. Unsere „Simone“ ist nicht nur variabel einsetzbar als Präzisions-Kurzdreher oder um komplizierte Langdrehteile bis Ø20 komplett zu fertigen; mit ihr bearbeiten wir auch besonders filigrane und dünnwandige Werkstücke.

Die Erfahrung mit verschiedensten Rohmaterialien in unserem Hause weitet sich immer mehr aus.  So gehört die Bearbeitung von Beryllium-Kupfer, Nickel-Eisen-Kobalt-Legierungen (Ni42 / 1.3917; NiCo2918 / 1.3981; Ni99,6 / 2.4061) sowie diverse rostfreie Stähle wie 1.4435 oder 1.4571 zu unserem Standard Repertoire.

Nach mehr als 45 Jahren im eigenen Betrieb werde ich in den wohl verdienten „Un-“ Ruhestand treten und habe meinem Sohn Bastian die Geschäftsführung der Martin Lotter GmbH zum 1. Oktober 2011 übergeben.

Ich bedanke mich bei allen Geschäftspartnern für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche mir, dass Sie meinem Sohn Bastian dasselbe Vertrauen entgegenbringen wie mir.

Herzlichen Dank
Arthur Lotter

Die Übernahme der Geschäftsführung stellt für mich eine große Aufgabe dar. Jedoch habe ich durch die enge Zusammenarbeit mit meinem Vater im Lauf der Jahre wertvolle Erkenntnisse und Anregungen erhalten.

Die Erfahrungen aus der Arbeit in unserem Betrieb und die schrittweise Einarbeitung in die Geschäftsführung ermöglichen es mir, die Leitung dieses erfolgreichen Betriebes zu übernehmen.
Ich bedanke mich bei meinem Vater für die Wegbereitung und das Vertrauen in mich, sein Lebenswerk fortzuführen.

Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und darauf, die Geschäftsbeziehungen mit Ihnen ebenso erfolgreich und vertrauensvoll weiterzuführen.

Bastian Lotter

Übergang der Leitung von Arthur Lotter auf Bastian Lotter

2007 absolvierte er die Meisterprüfung als Feinwerkmechaniker mit sehr gutem Erfolg. Nun arbeitet er ergänzend zu unserem Fertigungsleiter in allen Teilen der Produktion mit.

Über die vielen Jahre hielten wir eine gediegene und wohl überlegte Expansion stets für sicher und nachhaltig. Damit ließen sich auch konjunkturelle Tiefphasen gut überstehen.

Mit meinem Sohn Bastian trat 2004 -nach seiner Lehre als Industriemechaniker- die dritte Generation in den Betrieb ein.

Am 11.11.1987 wurde das Firmengebäude eingeweiht. Am 11.6.1992 wechselte die Geschäftsform von der Personengesellschaft in die Martin Lotter GmbH.

Über die Jahre hinweg stellte sich eine Spezialisierung auf Kupferbearbeitung, speziell auf Diodenbasen für den Halbleiterbereich ein. Auch wurde der Maschinenpark stetig erweitert und erneuert.

1986 begann der Bau eines neuen Firmengebäudes im Nachbarort Nesselwang. Während des Umzuges lief die Produktion parallel weiter.

1974 Übernahm ich die Leitung der Firma. Mein Vater arbeitete weiter in der Produktion und Werkzeugschleiferei mit.

Die erste CNC- gesteuerte Drehmaschine wurde 1976 angeschafft. Damit konnten nun komplexe Werkstücke genauer, schneller und rationeller gefertigt werden. Das Spektrum der gefertigten Teile wuchs stetig, und langsam wurde der Platz in Pfronten‑ Kappel knapp. (Es waren nun ca. 25 Mitarbeiter im Betrieb beschäftigt)

1970 legte ich die Meisterprüfung im Mechaniker- Handwerk mit gutem Erfolg ab.

1966 trat ich, Arthur Lotter nach meiner Lehre als Werkzeugmacher in den Betrieb ein.

1946 begann mein Vater Martin Lotter (gelernter Schmied und Feinmechanikermeister) mit der Zulieferung und Herstellung von Teilen für Reißzeuge und Skibindungen auf Werkzeugmaschinen. Die Fertigung befand sich am Wohnhaus angrenzend in der ausgebauten Scheune.Langsam aber stetig vergrößerte sich der Maschinenpark und das Fertigungsspektrum.

Firmengründer Martin Lotter

Mein Großvater, Xaver Lotter begann in den zwanziger Jahren mit Heimarbeit für diverse Firmen in der Umgebung. Es wurden Reißfedern für Zeichengeräte von Hand gefeilt.
Nachdem die Reißfedern im Zuge der Industrialisierung auf Maschinen hergestellt wurden, wechselte er zum Nähmaschinen- und Fahrradhandel mit Reparaturwerkstätte.

 

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